mediathek.salzburg.at • Die Internet-Zweigstelle der Öffentlichen Bibliotheken im Land Salzburg. Metropolen des Ostens - Danzig

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Die ältesten Siedlungsspuren des heutigen Gdansk an der Weichselmündung führen in das 7. Jahrhundert zurück. Noch für das 12. Jahrhundert wird die Einwohnerzahl der Hafenstadt nur auf 2.000 Bewohner geschätzt. Ihre Blüte erlebte die Stadt Danzig im späten Mittelalter als eines der bedeutendsten Zentren der deutschen Hanse. Die heute rekonstruierte Altstadt entstand zu großen Teilen in dieser Blütezeit, wurde aber im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört. Nach dem Krieg wurde das deutsche Danzig in Gdansk umbenannt und gehört seitdem zu Polen. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden Hafen für den Ostseehandel und vor allem zum Zentrum der Werftindustrie im Ostseeraum. Von der Danziger Leninwerft ging in den 80er Jahren die Erschütterung der sozialistischen Herrschaft in Polen aus. Mit dem Streik der Danziger Werftarbeiter stieg die Gewerkschaft Solidarnosc zur wichtigsten unabhängigen politischen Kraft des Landes auf und trug entscheidend zur Beendigung des kommunistischen Regimes in Polen bei. Im Dezember 1990 wurde der legendäre Solidarnosc-Führer Lech Walesa zum Staatspräsidenten gewählt. Nach der Wende verlor Danzig seine Bedeutung als Industrie- und Hafenstadt. Mit dem EU-Beitritt Polens entwickelte sich Danzig zu einem der beliebtesten Tourismusziele des Landes.

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